Kategorie-Archiv: Allgemein

Best and worst day so far

Day 4: 11.11.2014

Völlig platt liege ich im Hostelhochbett und habe immernoch Druck auf meinem linken Ohr, weil ich beim Schnorcheln zu tief getaucht bin und sich ein Pfropfen im Ohr verschoben hat.
Weil der Druck immer schlimmer wurde, ich nichts mehr gehört habe, mir schwindelig wurde und Schmerz anfing sich weiter auszubreiten war ich kurz nach unserer Ankunft hier in Exmouth kurz im Krankenhaus und habe mir das Ohr ausspülen lassen. Für 233$ dreimal Wasser ins Ohr spritzen! Aber immerhin wars danach etwas besser.

Ansonsten hatte ich einen unglaublich wundervollen Tag auf und in dem indischen Ozean bei dem ich wirklich jeden Atemzug genossen habe!
Morgens um 9 Uhr sind vier von unserer Truppe mit ca. 17 anderen auf einen Schnorcheltrip gegangen. Das Boot war super, mit Sonnendeck, Möglichkeiten vorne zu sitzen, Toilette und kleiner Küche.
Der erste Schnorchelspot war der absolute Wahnsinn: zwar waren die Korallen nicht so bunt, dafür haben wir aber ca. 5 Meter unter uns Haie gesehen, die so groß waren wie ich, die sich an einer besonderen Koralle von Putzerfischen haben säubern lassen.
Zwei Wasserschildkröten konnten wir auch noch sichten, eine ist sogar direkt an uns vorbei geschwommen!
Der absolute Wahnsinn und einfach unglaublich toll, diese Tiere in freier Natur zu sehen!!!

Ziemlich abgekühlt und schlotternd sind wir alle wieder zurück aufs Boot geklettert und ich habe nich erstmal mit 4 Tassen Tee aufgewärmt, dabei auf dem Sonnendeck gesessen und den Anblick des türkisblaue Meeres mit der kargen Westküste im Hintergrund auf mich wirken lassen und mich einfach nur gut gefühlt! :)

Der zweite Spot war dann nur für die Mantarochen bestimmt. Ein Flugzeug ist (quasi nur für uns) gestartet, um die Mantarochen im Meer zu finden und unserem Bootsführer deren Position druchzufunken.
Nach einem fehlgeschlagenen Versuch mit anstrengendem Schwimmen, konnten wir dann beim zweiten Mal ins Wasser gehen einen perfekten Blick auf das unter uns schwimmende Mantarochen Weibchen werfen. Der Wahnsinn! Sie schwimmt, nein fliegt eher unter uns her, immer auf und ab, auf der Suche nach Nahrung.
Immer wenn sie ihre Richtung gewechselt hat, konnte ich einen besonders guten Blick auf sie werfen und mich zusammen mit ihr im Wasser drehen und zurückschwimmen. Einfach unglaublich so ein großes (ca. 3,5 Meter „Spannweite“) und anmutiges Tier so nah zu erleben!

Beim dritten Schnorcheln bin ich dann ein paar Mal zu einem Fischschwarm runtergetaucht, um zu sehen, wie sie dann alle gemeinsam die Richtung wechseln…und dabei ist das Wasser irgendwie zu tief in mein Ohr gelangt.

Aber egal. Jetzt (einen Tag später) schütze ich mein Ohr mit einem Stück Taschentuch gegen den Wind im Bus und mir geht es wieder wesentlich besser!

Tiersichtungen
Waren heute das absolute Highlight
Sharks
Turtles
Fishies
Manta Ray
Dolphins
Emu with 4 Joeys

Bays and beaches

Day 3: 10.11.2014

Ich schaue über Jasons rechte Schulter und lasse mich von ihm, wie die anderen 15, an der Westküste entlangfahren. Vor uns liegt die kilometerweite, schnurgerade Straße, rechts und links gesäumt von einem Streifen roten Erde der in mannhohes, sperrlich bewachsenes Buschland übergeht und erst im Horizont endet. Der Ausblick wirkt fast wie gespiegelt.
(Alle 2-3 Kilometer ändert sich die Landschaft ein wenig: mal mehr, mal weniger Busch, mal hügelig, mal eine Kurve, etwas andere Pflanzen…auf Fotos langweilig, aber für mich nicht langweilig zum beobachten)

Grade kommen wir vom Shell Beach, ein sagenhafter Strand mit unbeschreiblich tollen Blauverläufen im Wasser, der anstatt aus Sand aus einer 5-6 Meter dicken Muschelschicht besteht.

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Zuvor konnten wir vom steil aufsteigendem Ufer am Shark Bay ein paar kleinere Haie (und natürlich auch den großartigen Ausblick) bestaunen.

Der Tag hat übrings so begonnen, wie er gestern geendet hat: mit Delphinen am Strand. Allerdings wurden die Delphine heute morgen von Rangern gefüttert. Deswegen waren auch sehr viel mehr Delphine zu sehen als gestern. Und sie verweilen sogar mehrere Minuten an einer Stelle und legen sich seitlich ins Wasser, sodass sie uns und das Wasser beobachten können.

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Tiersichtungen
Delphine
Sharks
Emus (eins am Strand, zwei neugierig auf der Straße am Bus, eins angefahren)

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Fliegende Hitze

Day 2: 9.11.2014
Willkommen zurück in der australischen Hitze. Begleitet von äußert nervötenden Fliegen, die einem sofort und mit ziemlich guter Trefferquote in Nase, Ohren und Aufen fliegen! Wie konnte ich diese nervigen Viecher nur vergessen?!?

Gestartet haben wir heute mit dem „Nature’s window“ und dem „Z Bend“, beides rote Steinformationen, die vor Millionen von Jahren durch Wasser entstanden sind. Deswegen werden die Flussbetten auch Gorges und nicht Canyons genannt.

Nun fahren wir Richtung Monkey Mia, Richtung Mittagsessen, Richtung Toiletteee!
…okay, haben im Busch gehalten, ich war nicht die einzige die so gedacht hat! 😉
Sind jetzt bald zwei Stunden unterwegs, es wird immer wärmer, sowohl draussen als auch im Bus. Hier vorne können wir die Füße gar nicht mehr auf den Boden stellen, weil der Motor direkt darunter sitzt und den Fußboden dermaßen aufheizt, dass man sich barfuss daran verbrennen würde!
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Vorbei an Denham, der westlichsten Stadt Australiens, kommen wir (nach einem weiteren Buschtoilettenstopp nur für mich) in Monkey Mia an.
Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir am Strand und bestaunen die sich pinkfärbenden Wolken und das immernoch türkisblaue Wasser.
Großartig!

Nach dem BBQ im Hostel hören wir in kleinerer Runde noch Musik, trinken Bier und essen komischen Kuchen, den unser Tourguide mit Diversen Keksen gefüllt hat.

Als wir später in der Nacht nochmal zum Strand gehen, haben wir das Glück, dass wir noch einige Delphine ganz nah am Strand sehen! Und mit ganz nah meine ich wirklich nur 2-3 Meter von uns entfernt! Wir können sie sogar hören, wie sie Luft holen! Wahnsinn!!
Wir setzen uns auf einen Steg und genießen die Ruhe, schauen auf den schwarzen Ozean, halten nach weiteren Delphinen Ausschau und lassen den Dreiviertelmond gebettet in einem flockigen Streifen aus Wolken auf uns scheinen!
Ein grandioser Abschluss des Tages!

Tiersichtungen
Kängurus: 2
Devil echse
Emu: 2

Aussie Wanderer

Die Haare fliegen durch den wind in mein Gesicht, ich sitze mit 15 weiteren Aussie Wanderern und Jason, unserem Tourguide im kleinen Offroad Truck und wir fahren auf dem Indian Ocean Drive die Westküste hoch. Links der leicht rauhe indische Ozean, rechts flaches grünes Buschland, in der sich das ein oder andere Emu entdecken lässt.

Die ersten beiden Stationen waren Sandboarden und die Pinnacles, eine Landschaft mit uralten Steinformationen in Form von Zapfen.
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Unsere Reiseteuppe ist zu 75% weiblich, Altersdurchschitt geschätzte 30 Jahre und ausser zwei Pärchen (eins davon als Geschwisterpaar) nur Alleinereisende.
Schön ist auch, dass ich nicht die einzige bin, die kurz vorher ihren Job gekündigt hat! 😉
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Tiersichtungen:
Kängurus: 2 (eins davon leider tot)
Emus: 1
Echidna: 1
Naja und Tiere, die es bei uns auch gibt, wie Kühe, Pferde, Schafe…

I’m in Perth, dude!

Um den Jetlag schnellstmöglichst zu entkommen habe ich mich gegen 10:40 gezwungen endlich aufzustehen.
Ein Schokocroissant und ein Flat White (Kaffee mit Milch) to go und auf Richtung Kings Park, mit knapp über 4 Hekta der größte Stadtpark der Welt.

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Gefühlt war ich die einzige, die nicht joggend den Berg hoch zum Park gelaufen ist. Aber ohne ausgepowert zu sein, hat sich der erste Ausblick von dort oben auch gelohnt! 😉

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Die Flora, Fauna und Skyline habe ich bis in den Nachmittag hinein im Kings Park auf mich wirken lassen und mich dann mit dem Bus (kostenlos, wie geil sind die denn?!) wieder auf in die City gemacht.

Nach einem kurzen City Mall Bummel und einem Abstecher zum Stadtfluss Swan River, hab ich mich dann im Hotel noch für ein Abendschläfchen hingelegt.

Abendessen war ich im Inn-Viertel Northbridge etwas untypisch, aber sehr stylisch und lecker beim Mexikanier „Guzman y Gomez“.

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Irgendwie hat mich eine Laune zum bunten Licht gezogen und so bin ich Madonna a.k.a Robby begegnet. Einem langhaarigen totally gay guy, mit dem ich dann ein Bier in der kleinen bunten Grafittigasse getrunken habe.
Mit ein paar anderen Leute zusammen bin ich dann das erste Mal in meinem Leben in einen Schwulenclub gegangen. Grandios! So viele nette Leute, die einem sofort Komplimente machen. 😉 Die Musik war ziemlich schlecht, aber die Drinks gut und die Aussies sehr nett und so kam es, dass der Abend dann doch etwas länger wurde als geplant. 😉

Erste Etappe bis Dubai

„Von Emirates in den Schlaf geschunkelt“ hört sich irgendwie besser an, als es tatsächlich war.
Ein sehr holpriger Nachtflug, der das Abendessen verspätet auf die Klapptischchen brachte hat mich leidet nur knapp eine Stunde schlafen lassen.

Jetzt habe ich grade die zweite Stunde Schlaf dieser Nacht hinter mir: auf einem Liegesessel im Terminal B.
Aufgewacht bin ich grad durch eine Mischung aus Kindergekreische, Schuhabsatzklackern & Schwindelgefühlen.

Aber kein Problem: in 30 Minuten ist schon Boarding und die zweite Etappe steht an.

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Müde aber zufrieden!

Im Februar 2004

…war ich das letzte Mal auf australischem Boden.

Damals hatte ich mir versprochen spätestens in zwei Jahren wiederzukommen.

Tja, wie das Leben, der Geldbeutel und die Zeitplanung so spielt sind aus den zwei dann doch 10 Jahre geworden. Ist für mich aber auch ein tolles Jubiläum und erleichtert die zukünftige Planung für ein erneutes Wiederkehren….in 2024. 😉

Aber noch ist 2014 und ich stehe kurz vor meinem Besuch in Australien und Neuseeland!