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Kia Ora

Zu dt.: Hallo/ Herzlich Willkommen/ Wie gehts Dir?/ Schön dich zu sehen/ …
Rotorua 15. Dezember 2014

Gestern habe ich glaube ich das zweite Mal so richtig ausgeschlafen und bin ohne Weckergeklingel wach geworden.

Neuseeland mag mich anscheinend, denn draussen ist strahlender Sonnenschein…kompletter Kontrast zu gestern.

Nach meinem Frühstück mache ich mich auf den Weg in die Stadt und ziehe, auf der Suche nach Souvenirs/Weihnachtsgeschenken, ein wenig durch die Lädchen.

Mit einem Flat White to go treffe ich am Infocenter auf Sophia und ihren Couchsteller Jack, um mit den beiden auf Stadtbesichtigungstour zu gehen.

Jack fragt, warum wir denn heute abend zu einem Maori-Dorf gehen wollen. Wir haben ja schließlich ein waschechtes Stück Kultur vor uns. 😉

Er hat seinen Job als Anwalt hingeschmissen, jm Touristenführer zu werden und bietet nun Spaziergänge durch die Gegend an, die er für seine Couchsurfer kostenlos macht.

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Also vorbei an heißen Quellen, kochendem Schlamm, einem brodelnden See, einheimischen Medizinpflanzen, der ältesten Kirche im Ort (200 Jahre), dem Maori-Zeremonienhaus und runter zum Stadtsee, an dem wir dann gemütlich entlangspzieren und uns Geschichten von Jack anhören. Wie z.B., dass die Maori auch Kannibalen waren und ihren Feind, bei Bedarf such gegessen haben. Nicht des Fleisches wegen, sondern um die Kräfte des anderen in sich aufzunehmen.

Wieder zurück im Hostel treffen wir auf meine liebe Zimmermitbewohnerin Irene (so witzig, sie heißt Irene Müller, ist aber keine Deutsche, sondern Venezualerin) und gehen mit ihr in Downtown noch was trinken.

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Um 7pm werden wir dann vor meinem Hostel abgeholt und lassen uns von einem entertainendem Busfahrer, der uns motiviert zu maorischen Gesängen imaginiär zu unserem Dorf zu paddeln.
An dem Maoridorf angekommen werden die drei Busladungen Touris mit einem klassischen Begrüßungstanz willkommen geheißen.
Danach gehen wir in kleineren Grüppchen ins (extra authentisch angelegte) Dorf und können uns vor den kleinen Häuschen verschiedene Dinge aus der Maorikultur erklären lassen: Tänze, Bemalungen, Geschicklichkeitsübungen, etc.
man kann auch selbst mitmachen, wenn man möchte.

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Bevor es, dass unter der Erde zubereitete Essen gibt, wird noch eine Tanz- und Gesangsshow vorgeführt und ein wenig über die Geschichte der Maori erzählt.

Alles in allem war es ein netter Abend, für mich aber erwas zu touristisch.
Immerhin hab ich ein Selfie mit einem der so furchterregend aussehenden Maori gemacht. 😉

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Die Bemalung zeigt die Geschichte der Mutter (links) und die des Vaters (rechts) und worin die eigenen Stärken liegen. Diese „Grimassen“ sollen sagen, dass sie nichts zu verbergen haben.
….also doch gar nicht so furchteinflößend! 😉

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