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Melbourne’s namenlose Gassen

Wer sich einmal Melbourne von oben (also via Goolge Maps) anschaut, der wird feststellen, dass es beim Heranzoomen eine Vielzahl namenloser Gassen gibt.

Gassen, die kaum zweienhalb Meter breit und meist mit Kopfsteinpflastern versehen sind, die immer parallel zu den eigentlichen Straßen verlaufen…

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Davon gibt es reichlich viele in Melbourne, deren Erscheiungsmuster aber nicht ganz logisch erscheint. Da hat die Stadtplanung wohl nur einige Stadtteile für vorgesehen.

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Diese, hier „alleys“ oder „lane ways“ genannten Hinterhofgassen, dienen den Einwohnern als Zufahrt (meist als zweite Zufahrt) zu ihren Häuser. Oder falls man als Grundstücksbesitzer, ein Studio oder Loft auf dem hintern Teil seines Grundstücks aufzuweisen hat, dienen diese Gassen als einziger Zugang zu diesen kleinen Wohnstätten.

Obwohl sie meist nicht sehr einladend aussehen, ziehen sie meinen Blick immer wieder auf sich. Vor allem in den hipperen Stadtvierteln, in denen sie mit vielen, meist auch wirklich guten Graffitis versehen sind.

 

Der neuseeländischer Künstler  Daniel Crooks hat die Faszination der Alleyways digital festgehalten und einen interessanten und irgendwie meditativen Zusammenschnitt von einem langsamen Flug durch verschiedene Gassen erstellt.

 

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