Chill & drive

From Tongariro National Park to Rotorua

Heute war kein besonders spannender Tag, aber dafür hat er entspannt angefangen. Mit einem kleinen gemütlichen Frühstück am Kamin des Hotels (der war zwar nicht an, strahlte aber trotzdem Gemütlichkeit aus).

Nachdem Ellen gefahren ist, bin ich nochmal durch den Wind zur Tankstelle und habe noch einige Kosmetika gelauft…ich habe vorgestern nämlich schlauerweise meinen Kulturbeutel in Wellington gelassen.
Naja, ausser meinen geliebtem Eukalyptusöl, was ich auf Kangaroo Island gekauft habe, meinem Parfüm und meiner Tagescreme, war da auch nichts wirklich wichtiges drin, was ich vermissen werde.
Von allem, was man verlieren kann, ist das das am wenigsten dramatischte.

Als ich dann wieder durchgefroren am Kamin sitze, lese ich erstmal ein paar Seiten aus „Gebrauchsanweisung für Neuseeland“ und freue mich, so etwas mehr über das saftig grüne Land zu erfahren.

Nach einer Weile entscheide ich mich dann dazu, doch nochmal, mit Musik auf den Ohren in den Jacuzzi zu gehen, um mich aufzuwärmen. Sehr gute Entscheidung! :)

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Ziemlich warm und müde stapfe ich dann zum Pickup Point an der Tankstelle und treffe Sophia, mit der ich zusammen im Bus nach Rotorua fahre (inkl. 2x umsteigen).

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Sie couchsurft heute bei einem Tourguide, der uns morgen dann die Stadt und Umgebung zeigen will.

Hoffentlich regnet es dann nicht wie heute den ganzen Tag.

Nachdem ich mir im Hostel Tortellini gemacht habe, laufe ich noch mit einer kleinen, netten Spanierin zum gegenüberliegenden Stadtpark und schaue mir die ersten heißen Quellen und brodelnden Matschteiche aus der Nähe an.

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Das wars dann auch für heute. 21:36: ich geh ins Bett, lese noch was und bin gespannt, was Rotorua morgen so kann.

I did it!

Tongariro Crossing

Wow! Was für ein Tag:
Geschwitzt, gefroren, meine Hände in Vulkanwasser gewaschen, Schwefel gerochen, Schnee angefasst, durch Regenwald gelaufen, über Vulkangestein den Abhang runtergerutscht, Berge hochgeraxelt und wieder runtergelaufen, Kilometer gezählt, über 1000 Höhenmeter bewältigt, gesummt, gelacht & nachgedacht.

Das alles in 7 Stunden innerhalb von 19,4 Kilometern während des Tongariro Crossing!
Einmalig gut!

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Tongariro National Park

From Wellington to Tongariro National Park

Hier sieht wirklich alles aus, wie aus der Requisite der Herr der Ringe Filme, aus dem Land der Hobbits.

Diese rundlichen, weichen, komplett begrünten Hügel und Berge, der bemooste Stein, der neben dem
schiefen Holzzaun liegt, die knubbeligen kleinen Büsche, die die runden Bergkämme besetzen… wilde braune Flüsse, die sich duch die Täler schlingen, zufriedene Schafe, Kühe, Pferde, die wir kleine Punkte in dieser weiten grünen Landachaft wirken!

Wow, der Ausblick vom Bus ist einfach beeinduckend!!

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Kaum bin ich im Park Hotel angekommen, werde ich von einem Tourguide gefragt, ob ich mit seiner Truppe einen Walk zu den Taranaki Falls mitlaufen möchte. Klar!

Im Bus stellt sich dann raus, dass er dachte, dass ich von einer zweiten Reisegruppe bin. Eigentlich hätte ich das so gar nicht umsonst bekommen. Tja, I am lucky these days! :)

Die Fahrt zum Rundweg ist schon atemberauben und als wir auf den Berg zufahren lässt Kerry (der Reiseleiter) den Titelsong vom Hobbit laufen! Wow! Was für ein Gefühl!

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Nach einem kurzen Abstecher zum Drehort von den Mordorszenen fahren wir dann zum Rundweg.

Die Landschaft wirkt auf den ersten Blick gar nicht so abwechslungsreich, wie sie ist. Es geht durch Felder mit kleinen Bächen, über große und kleine Steine, vorbei an mehreren Wasserfällen, neben einem reißenden Fluß, durch grünes Dickicht, immer begleitet vom schneebedeckten Berg im Hintergrund.

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Zurück im Hotel erschleiche ich mir dann mit Hilfe der Reisegruppe ein günstigeres Essen und habe auch direkt Gesellschaft!

Jetzt warte ich gerade auf den Sonnenuntergang…

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Scenic Wellington

11.12.2014

Morgens bin ich erstmal an der Waterfront entlangspaziert und hab den Ausblick aufs Meer, die Berge und die von Holzhäusern besetzten Hügel rundherum betrachtet.

5 Meter neben mir springen einige Mädels von der Promenade ins Hafenbecken. Mir fröstelts und ich bin froh, dass mein Coffee to go meine Hände wärmt.

Ich schlendere weiter durchs Hafengiebet und lasse meine Stimmung immer wieder durch die Musik der vielen Strassenmusiker (oder Passanten, die frei zur Verfügung gestellte Instrumente spielen) heben.
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Nachdem ich mich ein wenig von drn Shops habe ablenken lassen, folge ich dann meinem eigentlichen Plan mit dem Cable Car hoch zum Botanischen Garten zu fahren um von dort über die Stadt blicken zu können.
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Runter gehts durch den grünsten und dicht beeachsensten Botanischen Garte, den ich jemals gesehen habe. Jetzt merke ich das Herr der Ringe Gefühl aufkommen. :)
Zwischen den riesigen und sattgrünen Pflanzen blitzt immer wieder die Skyline Wellingtons, sowie der gegenüberliegende Berg, beflockt mit bunten Häusern auf.

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Bei Lady Norwoods Rose Garden zwinge ich mich dann eine Kleinigkeit zu essen, damit ich mich an die Zeitumstellung gewöhne.

Wieder in der Stadt lasse ich mich durch die verschiedensten Gegenden treiben: Großstadtflavour mit Hochhäusern, funkige Fußgängerzone mit stylischen Läden (Cuba St), zurück an die Waterfront mit dem Hafen und den vielen, zu Restaurants umgewandelten, Sheds.

Bei mir um die Ecke trinke ich dann ein viel zu großes Bier, dass mich total müde werden lässt.
Es ist 19h und wenn ich mich jetzt schlafen lege, ist’s wieder dahin mit der Anpassung der Zeitumstellung…
also schnell Wasser hinterherkippen, ein Müsliriegel essen und auf Richtung Te Papa Museum am Hafen.

Ich habe Glück, denn heute ist der einzige Tag, an dem das Museum bis 21h anstatt 18h geöffnet hat.

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Der kostenlose Besuch lohnt sich allemal: einmal komplett durch Geschichte, Kultur, Tier- und Kunstewelt von Neuseeland beende ich meinen Museumsbesuch mit einem Selfie. Gezeichnet allerdings. 😉

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Eigentlich möchte ich mich jetzt nun ins Hafengebiet setzen und dort etwas essen, aber irgedwie wird überall nur getrunken.
Nachdem ich mich auf dem Weg zurück in die City verlaufe (ist mir noch nie passiert, dass ich so die Orientierung verlordn habe!!), finde ich dann in der Nähe meines Hostels noch einen Platz in Mothers Kitchen zum essen.

Schnell noch duschen & Haare waschen und als ich mich dann zu lauter Partymusik aus dem Club unter uns schlafen lege, ist es auch schon wieder fast 24h.

Welcome to New Zealand

Oder eher Goodbye Australia

Gestern habe ich bei Nickys Mom Gabi in Melbourne übernachtet und sie hat mich noch ein wenig durch die Stadt geführt und wir waren, begleitet vom Sonnenuntergangsrot, in mehreren Pubs was trinken.

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Am nächsten Morgen ging es früh raus…und ich bin geschockt, als ich im mörderisch kalten und wahnsinnig windigen Wellington lande. Schnell in den nächsten Bus, ab in die Stadt, das nächste Hostel buchen und im Zimmer erstmal aufwärmen…und überlegen was ich jetzt so in der Woche sehen möchte.

…ich habe grad im Hostel meine Reisetoute gebucht und morgen früh gehts in den Tongariro National Park, damit ich übermorgen das Alpine Crossing machen kann.
Am Sonntag fahre ich dann weiter nach Rotorua, um dort zwei Tage lang die heißen Quellen und alles weitere zu erkunden.
Am Dienstag setzte ich mich in den Bus nach Auckland, um dort die letzten Tage meiner Reise zu verbringen!

Mit einem Plan in der Tasche fühlt sich das Ganze schon besser an und ich werde mich jetzt erstmal auf den Weg machen und mir Wellington genauer anschauen.

Also dann: auf gehts! :)

Barfuss mit Glitzer

…auf dem Folk, Rhythm & Life Festival
5.-8.12.2014

Wow, dieses Wochenende hat mich wirklich mitgenommen. Nicht nur Party- und Hangovermäßig, sondern vor allem der Spirit der Leute und das ganze drumherum.
Ohne Drogen zu nehmen, habe ich mich drei Tage high gefühlt! 😉

Einfach über das komplett naturbelassene Festivalgelände wandern, Leute treffen, singen, lachen, klatschen mit dem spontanious choir, grandiose Musik hören, dazu tanzen oder einfach nur auf den abgeranzten Sofas sitzen und Leute beobachten.
Zwischendurch im Fluss abkühlen oder auch mal vor dem Regen fliehen.

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Barfuss und mit Glitzer im Gesicht rumlaufen, zwischendurch ein bisschen Aktobatik und dann bei einem Cidre die Menschen um einen herum beobachten! Genial!
Und kaum mit Worten und Fotos zu beschreiben!

Es hat mich so gefesselt, dass ich spontan noch einen Tag verlängert habe und am Montag mit Locky und der verrückten Hannah in ihrem VW-Bus (in dem sie auch lebt) zurückgefahren bin.

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Chilling and packing

…with Nicky and Jase in Bendigo

Nachdem ich am Sonntag erfolgreich meine Füße von zwei Tagen Barfusslauf-Erde befreit habe, hatte ich immer noch glitzerndes Haar, aber fühlte mich endlich wieder frisch in meiner Haut!
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My feet before shower (with Arlie)

Ansonsten sind meine Tage hier in Bendigo bei Nicky und Jason (und deren Mitbewohner Rich) eher ruhig und, ganz Chaos Community like: etwas unorganisiert! 😉
Die beiden müssen bis Freitag all ihre Sachen gepackt haben und irgendwo lagern, aber im Haus ist immernoch die Hälfte eingeräumt. 😛
Seit Montag räumen die zwei immer mal wieder Sachen ein, machen aber zwischendurch, auch mir zuliebe, längere Lunch breaks, wie z.B. gestern am See.

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Abends gehen wir meist nicht allzu spät ins Bett, haben Pizza bestellt, waren mit Freunden im Pub „chicken parma“ essen und haben gestern Thai-Curry gekocht.

Heute waren wir das erste Mal im Ort und haben uns von Locky (best Barista in Bendigo und Nickys Bruder) einen Kaffee machen lassen. Danach bin ich noch etwas auf Souvenirsuche gegangen und habe mir auf dem Heimweg die ganzen niedlichen Häuschen angeguckt.

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Gleich wird fürs Festival FRL gepackt…aber erst gleich. Denn noch liege ich in der Hängematte vorm Haus, die wir gerade aufgehangen haben und genieße es, dass grad ein paar Wolken zur Abkühlung aufziehen! 😉

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Back to nature

28.-30.11.2014

Best birthday party ever!
Ohne fließendes Wasser, ohne Strom ohne Toilette und ohne Empfang habe ich das vergangene Wochenende im Wombat Forest, irgendwo zwischen Melbourne und Bendigo verbracht.

Aber: less is more und so geniße ich mit Nickys Familie und Freunden dieses Wochenende im Freien, bemale mich und Nicky mit Farbe, flechte einen Efeu-Blumenkranz, sitze abends am Lagerfeuer, helfe nach dem Essen beim Abwaschen, trinke Cidré, rede und lache viel, genieße die Sonne in der Hängematte und fühle mich rundum wohl zwischen all diesen lieben, gelassenen und offenen Menschen.
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Natalia & me

Es fühlt sich ein wenig an, wie in einer anderen Welt, ein bisschen Kommunendasein, jeder hilft jedem, alles gehört jedem, wir singen und tanzen zusammen, sitzen tagsüber unter bunten Tüchern auf zusammengewürfelten Teppichen mit dicken Kissen und jeder macht das, wozu er grade Lust hat.

Als Nicky ihr Geschenk, eine Maton Gitarre, überreicht bekommt und ihre Mutter, ihr Vater und dann Bonnie und Sonny jeweils eine Rede halten, stehen wir alle im Kreis und nicht nur die Reder haben Tränen der Rührung in den Augen!

Ich bin so froh, dass ich das miterleben und Teil davon sein kann!

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Melbourne, here I am!

…but just for 1 hour. 😉

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Puuh, gerade noch so geschafft den Zug nach Bendigo zu erwischen!

Weil ich unbedingt noch meine Fotos sichern wollte, habe ich mich dazu entschlossen meinen Rucksack für 12$ in ein Schließfach zu geben.
Leider hat der Locker nicht funktioniert, mein Rucksack war eingeschlossen, ich habe das Geld, aber keinen PIN zum abholen bekommen!!
Also musste ich auf die Security warten, die mir einen Code gegeben haben. Aber: ich musste auch nicht mehr bezahlen! :)

Also fix zum nächsten Hostel, Internetnutzung bezahlen, Fotos sichern und schnell wieder zurück zum Bahnhof! Yeah!
Jetzt sitze ich im Zug Richtung Nicky und freue mich auf ein Camping-Feier-Wochenende mit ihr, Jason und all ihren Freunden!!! :)

See you soon, Melbourne!
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The Overland

28.11.2014

Ohh, das Weckerklingeln schmerzt in meinen Ohren und ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe aufzustehen und im gleichen Schritt noch die Bettwäsche abzuziehen, damit ich sie mit meinen Rucksäcken zur Rezeption schleppen kann.

Um 7:30 ist Boarding vom Zug „The Overland“ nach Melbourne.
Am Gleis treffe ich Tom wieder, der mit auf der Kangaroo Island Tour war und jetzt seine Schwester zum Geburstag besuchen möchte.

Zum Glück schaffe ich es fast 3 Stunden zu schlafen, bevor ich mich mit Tom in den Speisewagen setze und ein bisschen quatsche.

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Danach noch zwei, drei Stündchen lesen, Nickerchen machen, die Landschaft beobachten, was zu trinken holen, nochmal quatschen und schon sind die 12 Stunden rum! Gefühlt waren es nur 6 Stunden! Genial! 😉

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Jetzt stegen wir hier 10 Meter vom Bahnhof entfernt und können nicht aussteigen, weil ein anderer Zug vor uns ist!

Und ich wollte noch kurz in ein Internetcafé und meine Fotos sichern, bevor ich Richtung Woodend zu Nickys Campground Party fahre…

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