Kangaroo Island Day II

27.11.2014

Ich find’s jetzt schon schade, dass ich hier nur zwei Tage bleiben kann!
Die Insel ist einfach super schön mit so unglaublich vielen Tieren, die man alle aus nächster Nähe betrachten kann!

Heute starten wir mit den Remarkable Rocks, eine 500 Millionen Jahre alte Steinformation, die durch Lava und Eruption geformt wurde.

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Danach gehts wieder zur Tierwelt: Beim Admirals Arch können wir hunderte von Seehunden beim Spielen, schlafen und kämpfen beobachten! Einfach der Wahnsinn!
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Danach fahren wir noch an einen Strand, haben mal wieder BBQ zum Mittag und lassen uns dann mit der Fähre wieder auf „die andere Insel“, wie die Bewohner von Kangaroo Island Australien bezeichnen, schippern.

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Abends im Hostel quatsche ich noch ein bisschen mit Leuten von der Tour und Leuten aus dem Hostel und gehe mal wieder später als geplant ins Bett.
…aber egal: ich kann ja auf der 12 Stunden langen Zugfahrt nach Melbourne schlafen! 😉

I love KI

Kangaroo Island
26.11.2014

Grade fängt der zweite und letzte Tag auf Kangaroo Island an: wir sind eine kleine Gruppe von 10 Leuten und lassen uns von Brad die Insel zeigen.
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Mit der langsamsten und weltweit teuersten Fähre haben wir gestern übergesetzt, nachdem wir durch die Weinregion Fleurieu Peninsula gefahren sind.
Wir waren auf einer Eukalyptusfarm, haben am Strand Seelöwen beobachtet, waren in der little Sahara Sandboarden, haben Känguruhs, Wallabies, ein Echidna und einen laufenden Koala gesehen…sind Kajak gefahren, hatten Spaß auf Kinderspielgeräten und haben auf einer authentisch australischen Farm übernachtet.

Wow! Einfach wahnsinn, wieiviel wir an einem Tag erlebt haben! Obwohl die Matratze (wie alle Hostelbetten) nicht die bequemste war, bin ich sofort eingeschlafen. 😉
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This is Adelaide

25.11.2014

Mit einem gelbbläulichen Licht wache ich, obwohl ich meine Schlafbrille anhabe, pünktlich zum Sonnenaufgang auf: weiches, gelbliches Gras gesprenkelt durch Eukalyptusbäume zieht am Zug vorbei.
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Um 7:10 kommt der Indian Pacific in Adelaide an und ich teile mir mit Silvia aus dem Zug ein Taxi in die Stadt.

Total übermüdet beschließe ich heute in ein Einzelzimmer im Hostel zu gehen, da ich das jetzt schon beziehen und somit in Ruhe den fehlenden Schlaf der letzten Nacht nachholen kann. Gute Entscheidung! 😉

Nach einer heißen Dusche (inkl. Haarwäsche – im Zug habe ich auch schon geduscht, hatte aber mein Shampoo vergessen) fühle ich mich wieder fit und gehe in die Stadt, Richtung Torres Lake, der aber eher aussieht, wie ein Flüßchen.

Mmh, ich glaube, dass Adelaide nicht meine Lieblingsstadt wird.
Aber das Universitätsgelände ist toll: alte und neue Gebäude in Kombination, zwischen dem Stadtsee und der Einkaufsstraße gelegen.
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Ich schlendere noch ein bisschen durch die Rundle Mall und versuche hier die Stadt und ihre Bewohner zu begreifen.
Ansonsten finde ich Adelaide sehr laut, da viele große Straßen schachbrettartig angeordnet sind und somit überall Verkehr ist.

Zurück im Hostel, mache ich Wäsche, skype kurz mit Chris, esse free BBQ, spiele Killerpool und treffe schon Leute, die morgen mit auf die Kangaroo Island Tour gehen werden.

Schnell noch den Rucksack packen und jetzt ab ins Bett…morgen werden wir um 5:55 abgeholt.

Indian Pacific – Day II

24.11.2014

So, erste Nacht von zweien überstanden…und das sogar besser als anfangs gedacht. Es gibt hier keine Möglichkeit die Füße hochzulegen, also habe ich mein Handtuch um den Haltegriff geknotet, um dann meine Füße in die Schlaufe zu legen. So bin ich dann, begleitet von einem hollywoodreifen Science Fiction Traum, eingeschlafen.

Jetzt fahren wir durch das Nullabor Plain, ein flaches, trockenes Gebiet, doppelt so groß wie England. (Ich lese grade, dass das Wort „Nullabor“: Abwesenheit von Bäumen heißt)
Joa, stimmt!
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Im Moment geht es 476km schnurstraks geradeaus, die längste gerade Zugstrecke der Welt entlang. Immerhin wackelt es dann weniger…so ganz ohne Kurven. 😉

Heute Mittag halten wir dann in Cook, einem sehr, sehr, seeeehr isolierten Dörfchen mitten im Nirgendwo: nach Westen und Osten jeweils über 1000km nach Perth und Adelaide, 100km entfernt von einem Highway, 5 Stunden bis zu einer etwas größeren Stadt und 12 Stunden Fahrt bis zum Dorfdoktor!
Gemeldete Einwohner: 4
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Nach südaustralischer Zeit geht es weiter…nur noch 16 Stunden bis nach Adelaide. :)
Jetzt kommt auch kein offizieller Halt mehr, bei dem ich aussteigen könnte.

Ich hoffe die Landschaft wird nochmal interessanter….

Beim Lesen von „Spuren“ schlafe ich ein, wache ca. 1,5 Stunden später auf und sehe wieder Bäume um mich herum! :)

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Bevor ich mich schlafen lege spiele ich mit drei anderen Gästen Karten und lege mich später unter meinen Schlafsack ans Fenster, höre Musik und beobachte den Sternenhimmel, bzw. das auf dem Rücken liegende Einhorn. (Dank der App StarWalk gefunden)

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On the Indian Pacific – Day I

23.11.2014

643 m lang
27 Waggons
4300 km from Indian Ocean to Pacific
Keine Ahnung wieviele km von Perth nach Adelaide
~140 passengers im Moment (weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe. Unser Abteil ist jedenfalls nur zu 1/4 besetzt.)

Yeeeaaah! Erster Stopp: Kalgoorlie! Suuuuper! Nicht!

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Ich sitze am verlassenen Bahnhof, höre die Grillen zirpen, die Bahn fiepsen, trockene Blätter über den Bahnhof wirbeln. Trinke schwarzen Tee und frage mich, warum ich überhaupt bis hierhin wachgeblieben bin. Mir ist schwindelig und ich konnte grade, als die drei Reisebusse zur Goldmienentour aufgebrochen sind, feststellen, dass ich diese Reise minestens 40 Jahre zu früh mache. Jaaa: es sind gefühlt nur Personen, die älter als 60 Jahre sind an Board. Natürlich kamen die grad alle aus ihren Gold- und Platinkabinen geschlüpft, um sich die Sehenwürdigkeiten dieses Ortes für 80$ anzuschauen.
Naaajaaa. Kalgoorlie. Yiiieehaaa.
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Bis hierhin war es aber ganz schön. Immerhin habe ich einen tollen Sonnenuntergang beobachtet, gjte Musik gehört, habe zwei Sitze für mich und ich konnte mir schon einige Gedanken über mich, mein und das Leben im Allgemeinen machen.
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Wenn das so weitergeht, komme ich am Dienstag sehr viel weiser in Adelaide an! 😉

Wenn ich meinen Tee aufgetrunken habe, wird es ca. 0:30 sein und das heißt für mich dann: schlafenszeit!

Eigentlich ist es dann aber erst 23:30, aber der Zug stellt zwei- anstatt einmal die Uhr um. Warum? Naja, australische Logik wahrscheinlich. 😉

Na dann: gute erste Nacht!
…ich freu mich jetzt schon aufs Hostelbett!

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Reiseabschnitt II

Sonntag, 23. November 2014

Ich sitze neben den Gleisen der East Perth Station und kann gleich an Board des Indian Pacific gehen, der mich viele, viele Kilometer, durch zwei Bundesländer bis nach Adelaide bringen wird.

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Ich bin gespannt und freue mich sehr auf einen ruhigeren Reiseabachnitt, auf dem ich ein wenig nachdenken möchte.

Gestern sind wir noch durch Perth gelaufen und haben Dinge erledigt, umgetauscht, zurückgebracht etc.
Abends gings dann noch nach Northbridge, das Feier- und Schwulenviertel in Perth.
Die Stadt gefällt mir auch sehr sehr gut und ich würde gerne länger bleiben. Die Restaurants, Pubs und Clubs sind alles sehr stylisch und der Blick auf die Skyline von Perth sieht einfach toll aus!

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Die Gay Pride Parade haben wir leider verpasst, aber die Straßen sind voll von verrückt gekleideten Leuten und es macht Spaß einfach dazusitzen und das (wirklich sehr) bunte Treiben zu beobachten. Zwischendurch mal einen Free Hug oder ein High Five…die Leute hier sind offen und fröhlich.
Ein schöner Abschluss vom ersten Reiseabschnitt durch WA!

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Fremantle – Be part of the story

21.& 22.11.2014

Soo ein tolles kleines Städtchen! Fremantle habe ich sogleich ins Herz geschlossen! Tolle Temperaturen, nette, offene Leute, schöne Lädchen, grandiose Strände in der Nähe und nicht weit von Perth: hier hätte ich es auch locker noch länger aushalten können! Chris, hier müssen wir unbedingt mal zusammen hin, bitte! 😉

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Nachdem wir die Insel Rottnest besucht haben, waren wir am nächsten Tag auf dem Markt und ich habe mir ein paar Kleinigkeiten gekauft und den Flair genossen!

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Nach einem erweiterten Nachmittagsschläfchen haben Nathalie und ich uns nach zwei Captain Morgan noch auf in zwei Pubs begeben, dort der Live Musik gelauscht, geredet und ein wenig getanzt.

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Mit ein bisschen zu viel Alkohol im Blut schlafe ich im 6er female dorm ein und bin traurig, dass wir morgen wieder nach Perth fahren.

Am Abreisetag frühstücken wir auf dem Markt und ich lasse meinen „Lucky Backpacker Pain“-Rücken noch kurz massieren.
Wir bleiben noch an den Kunststücken und Witzen eines Straßenkünstlers hängen, bevor wir unsere Sachen holen und mit dem Bus zurück nach Perth fahren.

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See the Quokkas

Fremantle – Ferry to Rottnest Island – Fremantle 20.11.2014

Grade sitze ich mit Sabine und Nathalie auf der Rottnest Ferry zurück nach Fremantle. Die Skyline von Perth im Rücken, Rottnest Island mit seinen niedlichen Bewohnern, den Quokkas, wird immer kleiner.
Wir haben die Insel, die mich immer mal wieder an Mallorca erinnert hat, mit dem Mountainbike erkundigt und wunderschöne Strände mit türkisem Wasser umrandet von rauen Felsen gesehen.

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An einem relativ windstillen Strand konnten wir noch in unsere Badesachen schlüpfen, die Sonne und das Meer genießen.

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…das sah heute morgen noch nicht so aus: kaum haben wir uns auf der Insel Frühstück gekauft, fängt es an zu nieseln.
Aber zum Glück gibt es hier die niedlichste Ablenkung, die man sich vorstellen kann: Quokkas.
Kleine Nagetiere, die sich wie Kängeruhs fortbewegen und kein bisschen scheu sind.

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Nachdem ich endlich meine Fotos gesichert habe, zumindest die von meiner Kamera, treffen wir uns noch einmal, um den Abend mexikanisch zu beenden. Leider ist hier in Fremantle unter der Woche leider gar nichts los, also trinken wir im typischen Hostelinnenhof (soll heißen alle Möbel zusammengewürfelt und mit sichtbaren Gebrauchs- und Getränkespuren) noch ein Bier und verabschieden uns dann von Sabine.

Jetzt liege ich mit einem wärmendem und leicht schmerzenden Sonnenbrand an Beinen, Bauch und Armen im Bett und ärgere mich, dass ich es verpeilt habe mich am Strand einzucremen! :(

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Hier siehts noch gut aus…

Off to Freo

Perth – Fremantle (Freo) 19.11.2014

Morgens sind Nathalie und ich ein wenig durch die Stadt geschlendert und haben die angenehme Temperatur von 21C genossen.
Vorbei an Street Art Gassen, kurz eine Art Gallery besucht, in einem Strassencafé gefrühstückt, zurück zum Hostel und mit dem Zug Richtung Süden: nach Fremantle.

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Schon die ersten Schritte durch dieses charmante Hafenstädtchen begeistern mich: tolle Läden, interessante Gebäude und gutes Wetter! Später treffen wir uns mit Sabine, machen einen Stadtbummel, gehen den Art District lang, besuchen kleine Galerien in Häuschen diekt am Strand und nehmen den Boardwalk zum hippen Hafenviertel, um dort in der Little Creatures Brewery ein frisch gebrautes Bier zu trinken.

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Dinner ist heute vietnamesisch bei iPho, sieht superlecker aus und schmeckt auch genau so! :)

Chilling in Broome

2 Tage abhängen 17.+18.11.2014

Nach der langen Tour und den vielen Altivitäten haben wir die Sitzhängematten im Kimberlys Klub (unserem Hostel) für uns entfeckt.
Nach dem schweizer Rührei

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zum Frühstück habe ich den gesamten Tag darin verbracht. Genial!
Es setzten sich Yiz und Tim zu Nathalie und mir: ein witziges, chinesisch-deutsches Reiseduo mit denen wir uns direkt super verstehen und viel Lachen.
Am Abend bewegen wir uns noch kurz durch die Hitze zum Shopping Center um einzukaufen, dann wieder in die Hammocks…abhängen bis in die Nacht.

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Am nächsten Tag müssen wir schon um 9:30 auschecken, also fängt der Tag wieder früh an. Dafür wird er aber mindestens genauso chillig! Wir sitzen am langen Holztisch direkt am Pool, hören Musik, trinken Gingerbeer und lernen noch zwei weitere nette Jungs kennen mit denen wir den ganzen Tag abhängen und uns zwischendurch im Pool abkühlen.

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Um 18:20 hebt unser Flieger ab und Nathalie und ich legen die Strecke der letzten 9 Tage in 2,5 Stunden zurück.

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Nach einer halbstündigen Busfahrt und einem viertelstündigen Fußmarsch (ja, es fühlt sich wie ein Marsch an, wenn man 20 kg trägt) sind wir im City Hostel von Perth angekommen und ich falle mal wieder in einen guten Schlaf, der leider in regelmäßigen Abständen von schrillen Zugsignalen gestört wird, da das Hostel DIREKT an den Schienen liegt. :(