Bye, bye!

Pardoo Roadhouse to Broome
Day 9: 16.11.2014

Der grandiose Sonnenaufgang entschädigt mein Aufwachen durch nervige Fliegen, die sich auf alle Stellen setzten, die nicht im Schlafsack sind.
Schnell das Fliegennetz aufsetzen, einmummeln und weiter der aufgehenden Sonne zugucken.

Nach einem kurzen Frühstück im Roadhouse machen wir uns auf den Weg zum 80 Mile Beach. Wow, was für ein Panorama!

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Wir laufen am Strand entlang, sammeln Muscheln, Schnecken und Sanddollar und stellen fest, wie unfassbar schnell es hier im Norden warm wird. Es ist fast 8 Uhr und wir schwitzen schon! …und heute gehts nochmal ein ganzes Stück gen Norden! Oje!

Soo, sind nach einer fast unendlich langen Fahrt durch unglaubliche Hitze in Broome angekommen. Noch ein letztes Mal gab es Lunch. Diesmal mit Meerblick unter dem Schatten einer Palme.

Danach wurden wir alle in unseren Untekünften abgesetzt. Ich musste noch schnell Geld abheben, um dann direkt wieder mit dem Bus Richtung Cable Beach, auf zum Sonnenuntergangs-Kamelreiten!
Nicht wirklich bequem lasse ich mich auf Ned, einem jugendlichen Kamel, dass neu in der Truppe ist, mit ca. 30 anderen am Strand auf- und abtragen.
So ein Sonnenuntergang sieht von einem Kamelrücken irgendwie noch ein Stückchen schöner aus! 😉

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Noch kurz mit den anderen ein, hier in Broome gebrautes, Gingerbeer trinken und dann treffen wir uns schon alle beim Thailänder, um mal wieder richtig gut zu essen!

Eigentlich wollte ich früh ins Bett, aber nach der Dusche fühle ich mich wieder frischer und als Chris und ich es endlich über Skype hinkriegen zu telefonieren ist es auch schon fast 2Uhr als wir unser Telefonat beenden. 😉

Durch die Hitze

Day 8: 15.11.2014
Tom Price, Port Headland, Pardoo Roadhouse

Je weiter wir gen Norden fahren, desto krasser wird die Hitze. Jason fährt immer, mit bis zum Ellenbogen, heruntergekurbelten Fenster und dadurch bläst der Wind wie ein Fön direkt auf mich! Obwohl die Klimaanlage vorgestern repariert wurde, meinte Jason gerade, dass es nichts bringen würde, die Fenster vorne zuzumachen!
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Wir haben trotzdem Spaß :) Tom, Seb und ich

Wir sind heute wieder relativ viel gefahren bis wir an unserem Ziel angekommen sind: einem Roadhouse mitten im Nirgendwo.

Mittags haben wir in Port Headland, eine Stadt am Meer, ganz auf die mining industry ausgerichtet, Kängeruh gegrillt und in Wraps gewickelt. Schmeckt eigentlich ganz gut.

Beim Pardoo Roadhouse angekommen, haben wir nur den Trailer abgekoppelt, Burger und Pommes für alle geordert und sind zum Sonnenuntergang zum nächsten Strand gefahren.
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Nachdem es dunkel wurde füllte sich der Strand ganz schnell mit dutzenden von Krabben und Krebsen, die wild um und herumgetrippelt sind. Witzige Viecher. 😉
Auf dem Weg zurück hatte ich meinen ersten direkten Spinnenkontakt, der mir die Aussicht auf eine Nacht im Freien nicht gerade versüßt hat. Aber egal: Spinne tot, nix passiert, außer ein bisschen Aufregung vorne im Bus.

Heute haben wir keine feste Unterkunft, sondern schlafen in Swags (ausrollbare Schlafsackmatragten) direkt unter dem Sternenhimmel.

Blick von meinem Schlafplatz aus

Wir unterhalten uns mit fast allen noch lange und ich bin ein bisschen traurig, dass dieser Reiseabschnitt morgen schon zu Ende geht.
Die meisten haben die Tour bis nach Broome, ohne Return gebucht und diejenige, die als einzige mit mir zurückgefahren wäre, hat sich auch umentschieden. Also habe ich mich auch umentschieden und werde morgen in Broome einem Flug nach Perth buchen.

Als ich endlich in meinem Swag liege, will ich die Augen gar nicht schließen: der Sternenhimmel ist einfach zu schön! 😉

Bushfire – Road closed

Day 7: 14.11.2014
Tom Price, Hamersley Gorge, Dales Gorge,Tom Price

Mit Feuergeruch in der Nase und einem teilweise ziemlich vernebelten, bzw. verrauchtem Ausblick brettern wir über die rote Offroad Richtung Dales Gorge.

Wegen eines Buschbrandes konnten wir gestern leider nicht in dem Ökoresort einchecken und in dem Luxuszelten mitten in der Natur schlafen.
Stattdessen verbringen wir die zwei Nächte jetzt in Tom Price, einer Stadt, nein Dorf, naja sagen wir eine Straße an der es ein paar Läden gibt. 😉
Am Fuße eines Berges sind wir zumindest mit Handyempfang, Strom, Pool und Kühlschränken in unseren Schlafcontainern versorgt.
Ach, und mit einem grandiosen nächtlichen Sternenhimmel auch!!!

Grade konnten wir uns im angenehm kühlen Wasser des Hamersley Gorge abkühlen. Links und rechts ragen die roten Steinformationen, geformt durch die Einwirkung von Vulkansausbrüchen, bestimmt 30 Meter in die Höhe und spenden uns Schatten als wir durch das grünblaue Wasser schwimmen.

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Danach haben wir einen Spaziergang durch den Dales Gorges gemacht. Erst runter auf den Grund des fast ausgetrockneten Flussbettes und dann durch Dickicht, über Steinplatten, vorbei an roten, eckigen Steinwänden (teilweise mit Asbest überzogen), neben und über den Flusslauf, bishin zum treppenartigen Wasserfall, den wir kurz vor Sonnenuntergangsstimmung erreichen.
Als wir vom Ende des Gorges, dem Fern Pool aufbrechen erleben wir die perfekte Sonnenuntergangsstimmung. Alles ist in rotes Licht getaucht und die roten Felsen des Gorges leuchten einen regelrecht an.
Als wir wieder oben an der Kante stehen sehen wir einen unbeschreiblich farbenreichen Sonnenuntergang, der so angeblich nur durch den Rauch des Buschfeuers entstehen kann.
Aber irgendwie kriegt keiner von uns ein Foto hin, dass den Himmel so wiedergibt, wie er tatsächlich aussieht.

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Als wir zum camp zurückfahren sieht der Himmel fast aus, als ob wir Richtung Mordor zum brennenden Berg fahren. Die Rauchwolke vom Feuer ist wirklich riesig und zieht sich mehrere Kilometer über den Himmel. Hinter einem Bergkamm können wir die orangen Rauchwolken vom Feuer sehen und sind froh, dass wir noch einige Kilometer zu fahren haben.

Tired driving

Day 6: 13.11.2014
Exmouth to Tom Price

Weil ich vom frühen aufstehen (5Uhr) kombiniert mit zu spätem ins Bett gehen kombiniert mit einem Bier zu viel, nachmittags einfach noch viel zu müde war und somit ein Nickerchen gehalten habe, anstatt mit auf den Berg (Mount Nameless – kein Witz) zu fahren, an dessen Fuße nun unser Lager ist, habe ich nichts außergewöhnlich spannendes erlebt.

Sonnenaufgang in Exmouth
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Außer zwei Lachkrämpfen, weil die Australier es irgendwie nicht draufhaben Heißgetränke zu servieren.

The problem with the tea:
Morgens wollten Sabine und ich noch einen Tee an der Tankstelle holen und die Vorgehensweise und Geschwindigkeit sind einfach nervenaufreibend.
….wir warten bestimmt 7 Minuten und bekommen dann zwei kochend heiße Becher.
Beim rausgehen können wir die Becher kaum noch halten und lachen uns über den Gedanken schlapp, jetzt den Tee, auf den wir 10 Minuten gewartet haben, direkt fallen zu lassen. :)

The problem with the coffee:
Als wir gegen 8:30 beim ersten Stopp ankommen, um zu frühstücken, wollen einige von uns kein Toastbrot und instant coffee frühstücken und gehen in das kleine Lädchen, um sich dort was zu kaufen.
Ich kaufe einen Muffin für 5$ und einen Flat White Kaffee für die gleiche Summe.
In dem Moment kann ich Sabines angeekeltes Gesicht sehen, die grade ihren Café Latte probiert hat.
Sie kommt zu mir und zeigt mir die braune Brühe, in der garantiert kein Milchschaum drin ist.
Ich nehme meinen Kaffee entgegen, öffne den Deckel und sehe die gleiche Färbung wie bei Sabines Kaffee, nur dass bei mir noch ein paar Flocken Milchpulver drin schwimmen.
Andreas Cuppocino topt das Ganze noch! 😀
Und wir hatten uns so auf leckeren Kaffee gefreut!!
Aber immerhin müssen wir darüber so lachen, dass wir dadurch wieder richtig wach werden.
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Relax at Turqouise Bay

Day 5: 13.11.2014

Exmouth, North Beach, Turqouise Bay, Exmouth

Gestern war ein super entspannter Tag. Auch weil wir zwei Nächte in Exmouth waren und somit keine wirklich lange Strecke fahren mussten.

Also gemütlich um 8:30 aufstehen, frühstücken, dabei von der Küche aus Kakadus beobachten und langsam in den Tag starten.

Nach kurzer Fahrt sind wir am North Beach und schauen auf ein rostiges Schiffswrack, noch nicht mals 100 Meter von der Küste entfernt auf Grund gelaufen. Wir schlendern die Küste hoch, ich genieße das kühle Wasser an meinen Füßen und die wundervolle Farbkombination vom Meer, Sand, Dünen und Himmel.

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Fund des Tages: ein Schildkrötenpanzer, den Oonagh (sprich Üna, unsere irische Hebamme, mit einem, sogar für mich sehr schwer zu verstehendem Akzent) in einer kleinen Felsspalte entdeckt hat.
Eigentlich kommen zu dieser Jahreszeit die Wasserschildkröten an Land, um ihre Eier zu legen, wir haben aber leider kein Nest gefunden.

Danach gehts zur Turquise Bay, um endlich mal so richtig ins Wasser zu gehen! :) (Richtig schwimmen, kann ich wegen meinem Ohr leider nicht).
Ab an den Strand, schnell nochmal 50ger Sonnencreme nachlegen und sich vom Wind mit Sand beriseln lassen. Macht aber nichts, denn der Ausblick entschädigt alles, denn der Name des Strandes ist völlig zurecht gewählt:
Turqouise Bay = Türkise Bucht

Seb (unser französischer DJ, der nach Sydney ausgewandert ist und vor seiner Rückkehr noch im Schnelldurchlauf komplett Australien bereist) lässt über seine tragbare Musikbox „Sonnentanz“ laufen, wir lehnen uns zurück und ich lasse endlich Sonne an Beine und Bauch scheinen.
Das Wasser ist glasklar, sodass ich auch die Unterarm-großen Fische gut erkennen kann…und wie sie immer näher kommen…und mehr werden…ähh, ich schwimm mal ein bisschen näher zum Strand zurück.
Mit den anderen zusammen im Wasser gewöhnen wir uns langsam an die Unterwassergesellschaft der Fische und wünschen uns einen Cocktail herbei! 😉

Nach zwei Stunden brutzeln gehts wieder zur accommodation und wir bereiten unseren Nachmittagssnack zu.
Ein bisschen zu spät fahren wir zum Sonnenuntergang los, sodass wir pünktlich mit dem Verschwinden des Sonnenballs auf dem Vlaming Head am Leuchtturm ankommen.
Wir bleiben natürlich trotzdem, eröffnen unsere kleinen Flaschen Pimms, (sehr zur Freude von Sabine, unsere Düsseldorferin aus Bautzen, die nach einem Autounfall mit 23 ihr Leben umgekrempelt hat und seither immer wieder glücklich durch die Weltgeschichte reist) und beobachten die Färbung des Abendhimmels an der wunderschönen Ningaloo Coast!

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Mit dem Partybus wieder zurück, gehts an die Zubereitung des Abendessens, dass uns dann, wegen dem fast
sturmartigen Wind,; fast vom Teller fliegt.
Obwohl es am nächsten Tag um 5 Uhr früh losgeht, sitzen wir noch mit ein paar Leuten auf der Veranda zwischen unseren Zimmern, hören Musik, unterhalten uns und lachen viel.

Best and worst day so far

Day 4: 11.11.2014

Völlig platt liege ich im Hostelhochbett und habe immernoch Druck auf meinem linken Ohr, weil ich beim Schnorcheln zu tief getaucht bin und sich ein Pfropfen im Ohr verschoben hat.
Weil der Druck immer schlimmer wurde, ich nichts mehr gehört habe, mir schwindelig wurde und Schmerz anfing sich weiter auszubreiten war ich kurz nach unserer Ankunft hier in Exmouth kurz im Krankenhaus und habe mir das Ohr ausspülen lassen. Für 233$ dreimal Wasser ins Ohr spritzen! Aber immerhin wars danach etwas besser.

Ansonsten hatte ich einen unglaublich wundervollen Tag auf und in dem indischen Ozean bei dem ich wirklich jeden Atemzug genossen habe!
Morgens um 9 Uhr sind vier von unserer Truppe mit ca. 17 anderen auf einen Schnorcheltrip gegangen. Das Boot war super, mit Sonnendeck, Möglichkeiten vorne zu sitzen, Toilette und kleiner Küche.
Der erste Schnorchelspot war der absolute Wahnsinn: zwar waren die Korallen nicht so bunt, dafür haben wir aber ca. 5 Meter unter uns Haie gesehen, die so groß waren wie ich, die sich an einer besonderen Koralle von Putzerfischen haben säubern lassen.
Zwei Wasserschildkröten konnten wir auch noch sichten, eine ist sogar direkt an uns vorbei geschwommen!
Der absolute Wahnsinn und einfach unglaublich toll, diese Tiere in freier Natur zu sehen!!!

Ziemlich abgekühlt und schlotternd sind wir alle wieder zurück aufs Boot geklettert und ich habe nich erstmal mit 4 Tassen Tee aufgewärmt, dabei auf dem Sonnendeck gesessen und den Anblick des türkisblaue Meeres mit der kargen Westküste im Hintergrund auf mich wirken lassen und mich einfach nur gut gefühlt! :)

Der zweite Spot war dann nur für die Mantarochen bestimmt. Ein Flugzeug ist (quasi nur für uns) gestartet, um die Mantarochen im Meer zu finden und unserem Bootsführer deren Position druchzufunken.
Nach einem fehlgeschlagenen Versuch mit anstrengendem Schwimmen, konnten wir dann beim zweiten Mal ins Wasser gehen einen perfekten Blick auf das unter uns schwimmende Mantarochen Weibchen werfen. Der Wahnsinn! Sie schwimmt, nein fliegt eher unter uns her, immer auf und ab, auf der Suche nach Nahrung.
Immer wenn sie ihre Richtung gewechselt hat, konnte ich einen besonders guten Blick auf sie werfen und mich zusammen mit ihr im Wasser drehen und zurückschwimmen. Einfach unglaublich so ein großes (ca. 3,5 Meter „Spannweite“) und anmutiges Tier so nah zu erleben!

Beim dritten Schnorcheln bin ich dann ein paar Mal zu einem Fischschwarm runtergetaucht, um zu sehen, wie sie dann alle gemeinsam die Richtung wechseln…und dabei ist das Wasser irgendwie zu tief in mein Ohr gelangt.

Aber egal. Jetzt (einen Tag später) schütze ich mein Ohr mit einem Stück Taschentuch gegen den Wind im Bus und mir geht es wieder wesentlich besser!

Tiersichtungen
Waren heute das absolute Highlight
Sharks
Turtles
Fishies
Manta Ray
Dolphins
Emu with 4 Joeys

Bays and beaches

Day 3: 10.11.2014

Ich schaue über Jasons rechte Schulter und lasse mich von ihm, wie die anderen 15, an der Westküste entlangfahren. Vor uns liegt die kilometerweite, schnurgerade Straße, rechts und links gesäumt von einem Streifen roten Erde der in mannhohes, sperrlich bewachsenes Buschland übergeht und erst im Horizont endet. Der Ausblick wirkt fast wie gespiegelt.
(Alle 2-3 Kilometer ändert sich die Landschaft ein wenig: mal mehr, mal weniger Busch, mal hügelig, mal eine Kurve, etwas andere Pflanzen…auf Fotos langweilig, aber für mich nicht langweilig zum beobachten)

Grade kommen wir vom Shell Beach, ein sagenhafter Strand mit unbeschreiblich tollen Blauverläufen im Wasser, der anstatt aus Sand aus einer 5-6 Meter dicken Muschelschicht besteht.

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Zuvor konnten wir vom steil aufsteigendem Ufer am Shark Bay ein paar kleinere Haie (und natürlich auch den großartigen Ausblick) bestaunen.

Der Tag hat übrings so begonnen, wie er gestern geendet hat: mit Delphinen am Strand. Allerdings wurden die Delphine heute morgen von Rangern gefüttert. Deswegen waren auch sehr viel mehr Delphine zu sehen als gestern. Und sie verweilen sogar mehrere Minuten an einer Stelle und legen sich seitlich ins Wasser, sodass sie uns und das Wasser beobachten können.

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Tiersichtungen
Delphine
Sharks
Emus (eins am Strand, zwei neugierig auf der Straße am Bus, eins angefahren)

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Fliegende Hitze

Day 2: 9.11.2014
Willkommen zurück in der australischen Hitze. Begleitet von äußert nervötenden Fliegen, die einem sofort und mit ziemlich guter Trefferquote in Nase, Ohren und Aufen fliegen! Wie konnte ich diese nervigen Viecher nur vergessen?!?

Gestartet haben wir heute mit dem „Nature’s window“ und dem „Z Bend“, beides rote Steinformationen, die vor Millionen von Jahren durch Wasser entstanden sind. Deswegen werden die Flussbetten auch Gorges und nicht Canyons genannt.

Nun fahren wir Richtung Monkey Mia, Richtung Mittagsessen, Richtung Toiletteee!
…okay, haben im Busch gehalten, ich war nicht die einzige die so gedacht hat! 😉
Sind jetzt bald zwei Stunden unterwegs, es wird immer wärmer, sowohl draussen als auch im Bus. Hier vorne können wir die Füße gar nicht mehr auf den Boden stellen, weil der Motor direkt darunter sitzt und den Fußboden dermaßen aufheizt, dass man sich barfuss daran verbrennen würde!
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Vorbei an Denham, der westlichsten Stadt Australiens, kommen wir (nach einem weiteren Buschtoilettenstopp nur für mich) in Monkey Mia an.
Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir am Strand und bestaunen die sich pinkfärbenden Wolken und das immernoch türkisblaue Wasser.
Großartig!

Nach dem BBQ im Hostel hören wir in kleinerer Runde noch Musik, trinken Bier und essen komischen Kuchen, den unser Tourguide mit Diversen Keksen gefüllt hat.

Als wir später in der Nacht nochmal zum Strand gehen, haben wir das Glück, dass wir noch einige Delphine ganz nah am Strand sehen! Und mit ganz nah meine ich wirklich nur 2-3 Meter von uns entfernt! Wir können sie sogar hören, wie sie Luft holen! Wahnsinn!!
Wir setzen uns auf einen Steg und genießen die Ruhe, schauen auf den schwarzen Ozean, halten nach weiteren Delphinen Ausschau und lassen den Dreiviertelmond gebettet in einem flockigen Streifen aus Wolken auf uns scheinen!
Ein grandioser Abschluss des Tages!

Tiersichtungen
Kängurus: 2
Devil echse
Emu: 2

Aussie Wanderer

Die Haare fliegen durch den wind in mein Gesicht, ich sitze mit 15 weiteren Aussie Wanderern und Jason, unserem Tourguide im kleinen Offroad Truck und wir fahren auf dem Indian Ocean Drive die Westküste hoch. Links der leicht rauhe indische Ozean, rechts flaches grünes Buschland, in der sich das ein oder andere Emu entdecken lässt.

Die ersten beiden Stationen waren Sandboarden und die Pinnacles, eine Landschaft mit uralten Steinformationen in Form von Zapfen.
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Unsere Reiseteuppe ist zu 75% weiblich, Altersdurchschitt geschätzte 30 Jahre und ausser zwei Pärchen (eins davon als Geschwisterpaar) nur Alleinereisende.
Schön ist auch, dass ich nicht die einzige bin, die kurz vorher ihren Job gekündigt hat! 😉
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Tiersichtungen:
Kängurus: 2 (eins davon leider tot)
Emus: 1
Echidna: 1
Naja und Tiere, die es bei uns auch gibt, wie Kühe, Pferde, Schafe…

I’m in Perth, dude!

Um den Jetlag schnellstmöglichst zu entkommen habe ich mich gegen 10:40 gezwungen endlich aufzustehen.
Ein Schokocroissant und ein Flat White (Kaffee mit Milch) to go und auf Richtung Kings Park, mit knapp über 4 Hekta der größte Stadtpark der Welt.

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Gefühlt war ich die einzige, die nicht joggend den Berg hoch zum Park gelaufen ist. Aber ohne ausgepowert zu sein, hat sich der erste Ausblick von dort oben auch gelohnt! 😉

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Die Flora, Fauna und Skyline habe ich bis in den Nachmittag hinein im Kings Park auf mich wirken lassen und mich dann mit dem Bus (kostenlos, wie geil sind die denn?!) wieder auf in die City gemacht.

Nach einem kurzen City Mall Bummel und einem Abstecher zum Stadtfluss Swan River, hab ich mich dann im Hotel noch für ein Abendschläfchen hingelegt.

Abendessen war ich im Inn-Viertel Northbridge etwas untypisch, aber sehr stylisch und lecker beim Mexikanier „Guzman y Gomez“.

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Irgendwie hat mich eine Laune zum bunten Licht gezogen und so bin ich Madonna a.k.a Robby begegnet. Einem langhaarigen totally gay guy, mit dem ich dann ein Bier in der kleinen bunten Grafittigasse getrunken habe.
Mit ein paar anderen Leute zusammen bin ich dann das erste Mal in meinem Leben in einen Schwulenclub gegangen. Grandios! So viele nette Leute, die einem sofort Komplimente machen. 😉 Die Musik war ziemlich schlecht, aber die Drinks gut und die Aussies sehr nett und so kam es, dass der Abend dann doch etwas länger wurde als geplant. 😉